Muutke küpsiste eelistusi
Ein unbedarfter junger Mann mit Legasthenie liest sich im tiefsten Mississippi der 1960er-Jahre durch Dichter und Denker und beschließt zu schreiben. Wusste er, was er da tat? Und weiß er es heute, als einer der bedeutendsten Schriftsteller seines Landes? Mit dem glasklaren, unsentimentalen Blick, der sein Werk auszeichnet, betrachtet Richard Ford den eigenen Weg, besichtigt und hinterfragt sein Schreiben und stellt dabei fest, wie stark es immer schon von seinem politischen Bewusstsein geprägt war. Ein berührendes, erhellendes Selbstporträt des großen amerikanischen Schriftstellers, der es wie kein Zweiter versteht, die Conditio humana und die Lage der Welt auf den Punkt zu bringen.

Richard Ford wurde 1944 in Jackson, Mississippi, geboren und lebt heute in Maine. 1996 erhielt er für seinen Roman Unabhängigkeitstag den Pulitzer Prize und den PEN/Faulkner Award, 2019 den Library of Congress Prize for American Fiction. Bei Hanser Berlin erschienen zuletzt das Porträt seiner Eltern Zwischen ihnen (2017), der Erzählungsband Irische Passagiere (2020) und sein Roman Valentinstag (2023).

Frank Heibert übersetzt meist aus dem Englischen und Französischen, neben Richard Ford u. a. Don DeLillo, Lorrie Moore, Tobias Wolff, Neil LaBute und Yasmina Reza. 2006 erschien sein erster Roman "Kombizangen". Für seine Übersetzungen wurde Frank Heibert 2012 mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt Preis ausgezeichnet.