Seit seiner Kindheit lebt Ben Fechtner mit einer quälenden Ungewissheit: Starb sein Vater, ein Bonner Beamter, bei einem Unfall - oder war es Selbstmord? Dann klingelt das Telefon. Ein Fremder sagt: Was 1986 in der DDR geschah, war kein Unfall. Der Sturz aus dem Fenster des Leipziger Hotel Astoria war Mord. Und ein groß angelegtes Vertuschungsmanöver, das nie aufflog. Bis jetzt.
Seit seiner Kindheit lebt Ben Fechtner mit einer quälenden Ungewissheit: Starb sein Vater, ein Bonner Beamter, bei einem Unfall - oder war es Selbstmord? Dann klingelt das Telefon. Ein Fremder sagt: Was 1986 in der DDR geschah, war kein Unfall. Der Sturz aus dem Fenster des Leipziger Hotel Astoria war Mord. Und ein groß angelegtes Vertuschungsmanöver, das nie aufflog. Bis jetzt.Gemeinsam mit seiner Schwester Karolin, seiner besten Freundin Christina und der attraktiven Journalistin Mariam begibt sich der junge Abgeordnetenmitarbeiter zu Beginn der Nullerjahren auf Spurensuche. Doch schnell merkt er: weder Berlins Politikelite noch alte DDR-Kader wollen, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Je tiefer er vordringt, desto mehr spürt er: Die Schatten der Teilung sind lang. Und manche Rechnungen sind noch immer offen.
Katrin Reiser, geboren 1975 in Donaueschingen, studierte in Bonn Geschichte und Germanistik. Nach beruflichen Stationen in PR-Agenturen in New York, Brüssel und München arbeitete die promovierte Historikerin als Leitung Kommunikation und Politikberaterin für Verbände in Berlin. Mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen lebt sie in Berlin. Dieser Roman erzählt eine fiktive Geschichte vor dem Hintergrund historischer Ereignisse. Ihr Vater, Alfons Reiser, starb am 23. Juni 1986 auf einer Dienstreise in Leipzig.