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E-raamat: Das Denken des falschen Denkens denken: Epistemische Negativitat bei Kant im Kontext

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Durch den Fokus auf die epistemische Negativität kann Kants Transzendentalphilosophie noch einmal aus einem anderen Blickwinkel begriffen werden. Die Autor:innen leuchten in ihren Beiträgen wesentliche Facetten der komplexen Strukturen falschen Denkens aus und schaffen damit eine Grundlage, von der aus sich Negativität als erkenntnistheoretischer Grundzug von Kants Systematik verstehen lässt. Dabei widmen sich die Beiträge selten diskutierten Quellen, wie etwa Kants Inauguraldissertation, der Amphibolie der Reflexionsbegriffe, den handschriftlichen Reflexionen und den Vorlesungsnachschriften, da Kant hier seine Theorien des Vorurteils, Irrtums und Scheins entwickelt. So eröffnet dieser Band einen sowohl historischen als auch systematischen Zugang zu Kants Theorie der epistemischen Negativität und lässt Kants Revolution der Denkungsart, die die Klassische Deutsche Philosophie einleitet, auch in Bezug zu Vorläufern und zu ihrem Nachwirken in einem neuen Licht erscheinen.
.- Prolog: Vom Verdruss und Spiel des Scheins.
.- Einleitung.
.- Verzeichnis der Autorinnen und Autoren.
.- Siglen.
.- I Epistemische Negativität vor der Kritik der reinen Vernunft.
.- Irrtum bei Crusius vermeintliche und wahre Gewißheit.
.- Georg Friedrich Meier, the Question of Prejudice and the Reappraisal of
the Negative in Knowledge.
.- Der Irrtum in Kants Inauguraldissertation. Eine metaphysische
Vorurteilskritik zur Propädeutik der Metaphysik.
.- II Epistemische Negativität in der Kritik der reinen Vernunft.
.- Irrtum, Metaphysik und Merkmale der Wissenschaftlichkeit bei Kant.
.- Die Vollständigkeit der kantischen Urteilstafel. Zum
apperzeptionslogischen Beweis des Reichschen Theorems.
.- Kant on infinite judgments, mathematical objects, things, and the world.
.- Kant über die Möglichkeit von nicht-objektiv gültigen Urteilen.
.- Die Rolle der negativen Gegenständlichkeit in der relationalen Ontologie
von Kant.
.- Negativität, Alltagswahrnehmung und disjunktive Urteilsformen.
.- Ästhetische Ideen. Dimensionen des Negativen in Kants (klassischer)
Auffassung des Kunstwerkes.
.- Der negative Glaube.
.- Schlangenwindungen der Vernunft. Kant über Irrtum und Selbstlüge.
.- Der Unterschied von Überredung und Überzeugung.
.- Die Monadologie handelt von nichts (Erkennbarem). Zu Kants
Leibniz-Kritik aufgrund der Amphibolie der Reflexionsbegriffe.
.- Falsum index sui. Warum Kants transzendentale Logik eine eigene Logik des
Scheins enthalten muss.
.- Regulatives und relativiertes Apriori. Skizzen zu einer Geschichte des
Apriori von Kant bis Reichenbach und Carnap.
.- III Epistemische Negativität nach der Kritik der reinen Vernunft.
.- Hegels Transformation der Kantischen Oppositionsbegriffe in Prinzipien der
objektiven Reflexionslogik.
.- Vorurteilsfreie sinnliche Gewissheit. Die produktive Aufnahme der
Vorurteilstheorie Kants und die Rolle der Negativität in Hegels
Anerkennungsdialektik.
.- Äußerlichkeit des Begriffs. Bleibende Nichtidentität in Hegels
Realphilosophie.
.- Epilog. Wie die Naturwissenschaft Nein sagt. Oder: Warum schimpft Richard
Feynman?.
Martin Hammer ist Studienrat am Gymnasium Neustadt am Rübenberge und promoviert zu Kants Irrtumstheorie im Kontext der Philosophie der Aufklärung am Fachgebiet Theoretische Philosophie der Technischen Universität Berlin.



Axel Gelfert ist Professor für Theoretische Philosophie an der Technischen Universität Berlin und Präsident der Gesellschaft für Wissenschaftsphilosophie (GWP).