Studienarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Gesundheit - Digital Health Management, Note: 1,0, Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main (Fachbereich 4), Veranstaltung: Digital Health, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Hausarbeit sollen zunachst grundsatzliche Fakten uber Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) prasentiert werden, um im Anschluss auf rechtliche Grundlagen, das Bewertungsverfahren beim Bundesinstitut fur Arzneimittel und Medizinprodukte und die wichtigsten Kritikpunkte an DiGA einzugehen. Danach erfolgt ein Ansatz zur Bewertung der vorgestellten Kritikpunkte. Die Arbeit endet mit einem Fazit. Ziel dieser Ausarbeitung ist die Beantwortung der Frage, wie die haufigsten Kritikpunkte an DiGA seitens des GKV-Spitzenverbands eingeschatzt werden konnen. Die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet immer weiter voran. Mittlerweile gibt es ein breit gefachertes Angebot an digitaler Unterstutzung fur Menschen mit (chronischen) Krankheiten, Behinderungen oder Pflegebedarf. Dazu zahlen etwa Losungen aus dem Bereich der Robotik, der assistiven Technologien oder der Telemedizin. Auch Digitale Gesundheitsanwendungen fallen unter diesen Bereich. Sie wurden 2019 mit dem Digitale-Versorgungs-Gesetz, kurz DGV, eingefuhrt. Es handelt sich dabei um Apps fur das Smartphone oder Tablet bzw. um webbasierte Anwendungen. Sie sollen Personen mit Unterstutzungsbedarf auf niedrigschwelligem Weg dabei helfen, ihren Alltag mit ihrer Erkrankung oder Behinderung zu bestreiten und die medizinische bzw. psychotherapeutische Behandlung erganzen. Sie werden von Arzt*innen bzw. Psychotherapeut*innen verordnet und durch die gesetzlichen Krankenkassen finanziert. Seit der Einfuhrung wurden viele positive Aspekte wie das Innovationspotenzial oder der Beitrag zur Verbesserung der medizinischen Versorgung hervorgehoben (vgl. ebd.). Es wurde seitens des GKV-Spitzenverbands aber auch Kritik an den Digitalen Gesundheitsanwendungen laut. Diese bezieht sich vorrangig auf finanzielle Aspekte und die Nutzlichkeit der Anwendungen.