Der Autor steht fur einen unverwechselbaren Schreibstil. Er versteht es besonders plastisch spannende Revolverduelle zu schildern und den ewigen Kampf zwischen einem gesetzestreuen Sheriff und einem Outlaw zu gestalten. Er scheut sich nicht detailliert zu berichten, wenn das Blut fliet und die Fehde um Recht und Gesetz eskaliert. Diese Reihe prasentiert den perfekten Westernmix! Vom Bau der Eisenbahn uber Siedlertrecks, die aufbrechen, um das Land fur sich zu erobern, bis zu Revolverduellen - hier findet jeder Westernfan die richtige Mischung. Lust auf Prarieluft? Dann laden Sie noch heute die neueste Story herunter (und es kann losgehen). US Marshal Mort Shannon hatte seinen Stern in der Tasche versteckt, als er nach Digger Town kam. Denn in dieser Stadt herrschte Trevor O'Sullivan mit gnadenlosem Terror. Er war ein gieriger zweibeiniger Wolf, der nur mit einem Trick in die Falle gelockt werden konnte. Und fur Marshal Shannon wurde alles noch viel schlimmer, als er gedacht hatte. Denn in Digger Town traf er seinen Bruder Clayde, der vor Jahren auf den Weg der Gesetzlosen geraten war. Drei Schusse peitschten durch die nachtliche Stille und lie en Mort Shannons Rapphengst grell wiehern. Der gro gewachsene, ungefahr drei ig Jahre alte Mann zugelte den Vierbeiner und lauschte. Er vernahm tackenden Hufschlag, der rasch leiser wurde und dann verstummte. Mort Shannon zog den tiefgeschnallten Revolver und ritt langsam weiter. Nach seiner Schatzung konnten die Schusse hochstens hundert Yards entfernt gefallen sein. Der schmale Weg schlangelte sich durch die raue und unwegsame Bergwildnis der Galiuro Mountains. Felsbrocken reckten sich gegen das sternenubersate Firmament. Bleiches Mondlicht legte einen silbernen Hauch uber Kakteen, Dornenbusche und verkruppelte Kiefern, die den Weg saumten. Nach funfzig Yards sprang Mort aus dem Sattel und lauschte erneut in die Nacht. Au er den vertrauten Lauten der Natur drangen keine verdachtigen Gerausche an seine Ohren. Shannon lief weiter, achtete darauf, in Deckung zu bleiben, und blieb dann hinter einem Feigenkaktus stehen. Er sah einen Steinwurf entfernt ein reiterloses Pferd stehen, das den Kopf gesenkt hielt und leise schnaubte. Wenige Schritte neben dem Gaul lagen zwei dunkle Korper, die sich nicht bewegten. Dann entdeckte Mort auch noch den zweiten Vierbeiner, der im dunklen Schatten eines Felsklotzes stand. Shannon glitt gerauschlos naher und hielt den Peacemaker schussbereit in der sehnigen Faust, obwohl ihm klar war, dass der Mann, der die Schusse abgegeben hatte, langst geflohen war.